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Bahn-News

Italo kommt 2028 nach Deutschland: 26 Hochgeschwindigkeitszüge treten gegen die ICE-Flotte der Deutschen Bahn an

Die italienische Privatbahn Italo Holding hat in München mit Siemens Mobility einen Vertrag über 26 Velaro-Hochgeschwindigkeitszüge samt 30-jähriger Wartung unterzeichnet. Ab Mitte 2028 will Italo auf zwei Strecken mit 50 täglichen Verbindungen und 18 Stopps den DB-Fernverkehr aufmischen.

Kurzüberblick

Diese Meldung ist vor allem für Bahnreisende relevant, weil sie konkrete Auswirkungen auf Planung, Verbindungen oder Infrastruktur haben kann. Im Fokus stehen Italo, Deutschebahn, Siemensmobility, Fernverkehr, Ice, Bundesnetzagentur, Flixtrain, Velaro, Muenchen, Berlin, Hamburg, Koeln, Dortmund und Hochgeschwindigkeitszug. Die wichtigsten Punkte sind unten kompakt zusammengefasst.

Wichtigste Punkte

  • Italo Holding und Siemens Mobility haben in München den Kauf von 26 Velaro-Hochgeschwindigkeitszügen plus 30-jährige Wartung fixiert; Option auf 14 weitere Züge.
  • Ab Mitte 2028 soll Italo die Strecken MünchenKölnDortmund (über Frankfurt) sowie MünchenBerlinHamburg bedienen – mit 50 täglichen Verbindungen und Stopps in 18 Städten.
  • Die Züge werden im Siemens-Werk Krefeld-Uerdingen gebaut, bieten 440 Sitzplätze in acht Wagen, bis zu 320 km/h, drei Klassen sowie 5G-/Starlink-Internet.
  • Italo investiert 3,6 Milliarden Euro und plant rund 2.500 neue Stellen; die Wartung läuft im Siemens-Mobility-Depot Dortmund.
  • Die Bundesnetzagentur hat zudem beschlossen, dass die DB InfraGo künftig nur noch maximal 60 bis 75 Prozent der Trassen einer Strecke an ein Unternehmen vergeben darf – auch Flixtrain will ab 2028 mit 30 Talgo-Zügen in den Fernverkehr einsteigen.

Was das für Reisende bedeutet

Für Reisende lohnt sich ein genauer Blick auf Zeitraum, Strecke und Buchungsbedingungen. Entscheidend ist, ob die Meldung bereits konkrete Fahrplanänderungen auslöst oder zunächst eine politische beziehungsweise strategische Entwicklung beschreibt.

Einordnung

Mit dem Markteintritt von Italo und Flixtrain ab 2028 sowie der neuen Trassenregelung der Bundesnetzagentur verändert sich der deutsche Fernverkehrsmarkt grundlegend. Die Deutsche Bahn steht vor einer härteren Wettbewerbssituation, möglichen ICE-Streichungen in bis zu 16 mittelgroßen Städten und einer damit verbundenen politischen Diskussion.

Worauf du jetzt achten solltest

  • Konkrete Fahrplan- oder Bauhinweise erst prüfen, wenn Reisedaten feststehen.
  • Bei internationalen Fahrten Anschlusszeiten großzügiger planen.
  • Quelle und Betreiberinformationen beobachten, falls Termine noch vorläufig sind.

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