Die Deutsche Bahn hat am 5. Oktober 2026 den Vortrieb des rund 700 Meter langen Tunnels Wartberg gestartet. Das Bauwerk ist Teil der P-Option, die mit zusätzlichen Gleisen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Feuerbach den Nordzulauf für den Deutschlandtakt vorbereitet.
Kurzüberblick
Diese Meldung ist vor allem für Bahnreisende relevant, weil sie konkrete Auswirkungen auf Planung, Verbindungen oder Infrastruktur haben kann. Im Fokus stehen Stuttgart21, Tunnelwartberg, Deutschebahn, Deutschlandtakt, P Option, Badenwuerttemberg, Infrastruktur und Bahnprojekt. Die wichtigsten Punkte sind unten kompakt zusammengefasst.
Wichtigste Punkte
- Vortrieb des Tunnels Wartberg (rund 700 Meter) am 5. Oktober 2026 gestartet; davon etwa 600 Meter in bergmännischer und rund 100 Meter in offener Bauweise.
- Tunnel ist Teil der P-Option mit zwei weiteren Gleisen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Feuerbach (Gesamtlänge rund zwei Kilometer).
- Verzweigungsbauwerke im Tunnel Cannstatt seit Frühjahr 2026 fertiggestellt; Bau des Eisenbahn-Bundesamts wurde im Sommer 2026 genehmigt.
- Anschluss an bestehenden Pragtunnel (rund 680 Meter), der für modernen Eisenbahnverkehr umfassend modernisiert wird.
- Finanzierung der P-Option ist im Rahmen des Bundesprogramms nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) zwischen Bund, Land Baden-Württemberg und Deutscher Bahn vereinbart (Einigung Juli 2022).
Was das für Reisende bedeutet
Kurzfristig ändert sich für Reisende meist wenig, langfristig können solche Projekte aber stabilere Fahrpläne, bessere Anschlüsse und mehr Kapazität bringen. Während Bauphasen sind Umleitungen und temporäre Einschränkungen möglich.
Einordnung
Mit dem Tunnel Wartberg entsteht ein zentrales Element der P-Option für Stuttgart 21. Der zusätzliche Gleisabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Feuerbach soll die Kapazität im Knoten Stuttgart erhöhen und den Nordzulauf für den geplanten Deutschlandtakt ertüchtigen.
Worauf du jetzt achten solltest
- Konkrete Fahrplan- oder Bauhinweise erst prüfen, wenn Reisedaten feststehen.
- Bei internationalen Fahrten Anschlusszeiten großzügiger planen.
- Quelle und Betreiberinformationen beobachten, falls Termine noch vorläufig sind.