Wer seinen ICE-Platz nicht direkt bei der Deutschen Bahn, sondern beim tschechischen Anbieter České dráhy (ČD) reserviert, zahlt laut einem Bericht von Merkur rund 3,10 Euro statt 5,50 Euro (2. Klasse) bzw. 6,90 Euro (1. Klasse). Das Ticket selbst bleibt ein DB-Ticket – nur die Reservierung läuft über cd.cz.
Kurzüberblick
Diese Meldung ist vor allem für Bahnreisende relevant, weil sie konkrete Auswirkungen auf Planung, Verbindungen oder Infrastruktur haben kann. Im Fokus stehen Deutschebahn, Ice, Sitzplatzreservierung, Cd, Reisetipps, Bahnverkehr und Fernverkehr. Die wichtigsten Punkte sind unten kompakt zusammengefasst.
Wichtigste Punkte
- Sitzplatzreservierung im ICE ist auch über České dráhy (ČD) auf cd.cz möglich – Preis: 75 Kronen (ca. 3,10 Euro) statt 5,50 Euro (2. Klasse) bzw. 6,90 Euro (1. Klasse) bei der DB.
- Vorgehensweise: Verbindung und Wagen-/Platznummer auf bahn.de notieren, dann unter „Reservations only“ auf cd.cz buchen; das Zugpersonal erkennt keinen Unterschied.
- ČD erlaubt Umtausch/Erstattung bis 15 Minuten vor Abfahrt; die DB bietet das nicht.
- Trick lohnt vor allem bei Direktverbindungen – bei Umstiegen fallen doppelte Reservierungsgebühren an und nicht alle Strecken sind freigeschaltet.
- Die ÖBB hat ihre günstigen Reservierungen für innerdeutsche ICE-Strecken bereits an das DB-Niveau angeglichen – ein Ende des ČD-Wegs ist laut Bericht möglich.
Was das für Reisende bedeutet
Für Reisende lohnt sich ein genauer Blick auf Zeitraum, Strecke und Buchungsbedingungen. Entscheidend ist, ob die Meldung bereits konkrete Fahrplanänderungen auslöst oder zunächst eine politische beziehungsweise strategische Entwicklung beschreibt.
Einordnung
Der als Verbrauchertipp aufgebaute Merkur-Artikel erklärt einen Buchungsumweg über die tschechischen Staatsbahnen České dráhy, um die ICE-Sitzplatzreservierung günstiger als bei der DB zu erhalten. Ergänzend wird eine PayPal-Cashback-Aktion der DB bis 13.09.2026 erwähnt.
Worauf du jetzt achten solltest
- Konkrete Fahrplan- oder Bauhinweise erst prüfen, wenn Reisedaten feststehen.
- Bei internationalen Fahrten Anschlusszeiten großzügiger planen.
- Quelle und Betreiberinformationen beobachten, falls Termine noch vorläufig sind.